Digitale Gerüchte – Furious Spinner

Wild und entschlossen – Die Online Gerüchteküche

January 19, 2016

Spamfilter Festival – Netzkultur feiern, hinterfragen und genießen

Der Name der Veranstaltung mag täuschen. Wer erwartet es handle sich hier um ein Festival, dass das Produkt „Spamfilter“ primär in den Vordergrund stellt, der liegt daneben. Wer nicht genau weiß, was ein Spamfilter ist, der kann sich mal diese Spamfilter Lösung ansehen.
Es geht viel mehr darum eine so genannte Netzkultur zu erproben. Dabei soll besonders im Vordergrund stehen, soziale und kulturelle Grenzen abzuschaffen. Es wird sich mit Themen wie Geschlechterverhältnissen im Internet oder Rassismus in sozialen Netzwerken auseinandergesetzt. Dazu wird auch mit Expertinnen und Experten diskutiert und erklärt, wie man Programme, Computerspiele oder Kampagnen einfach selber machen kann.
Angeboten werden Workshops, Vorträge und diverse Präsentationen oder auch Podiumsdiskussionen. Außerdem waren internationale und regionale Charaktere der Netzpolitik und ähnlichen Bereichen geladen.

Ziel war es nach Vorkommnissen, wie z.B. dem „NSA-Skandal“ ein Zeichen gegen Vorratsdatenspeicherung und massenhaftem Spam im Internet zu setzen. Auch Cyber-Mobbing, Verschwörungstheorien und Phishing-Websites würden die Freude im Umgang mit dem Internet einschränken und wurden ausgiebig debattiert.
Meiner Meinung nach war das Spamfilter Festival ein guter Ansatz um kontroversen Themen wie Spam, Gewalt und Rassismus im Netz den Kampf anzusagen und das Internet auf einen besseren Weg zu führen.

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January 05, 2016

GMX und WEB.de – so heißen die Platzhirsche im deutschen E-Mail-Geschäft

„Jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben“ – diesen Satz hört man häufig, wenn es um den Wettbewerb in der freien Wirtschaft geht. Genauso erbittert geht es auch im Kampf um die Marktanteile bei den E-Mail-Anbietern zu.

Neun nennenswerte Teilnehmer tummeln sich in dieser Branche. Eine wirklich dominierende Rolle haben jedoch nur zwei der Provider und die heißen GMX und WEB.de. Mit jeweils 21,8% (GMX) und 20,4% (WEB.de) stehen sich die beiden allerdings in nichts nach und kämpfen schon seit längerem um den ersten Platz auf dem Podium. Mit nur etwas mehr als der Hälfte der beiden Konkurrenten (11,2%) folgt T-Online, danach rückt das Feld allerdings weiter zusammen und wir befinden sich im einstelligen Bereich. Hotmail (7,7%) und Yahoo (7,1%) kämpfen um Platz 4, Google (6,2%) kann momentan noch nicht zu den beiden Anwärtern auf Platz 4 aufschließen. Freenet (4,7%), AOL (3,2%) und Arcor (2,9%) sind sogar unter der 5%-Hürde und stellen für die Branchen-Primusse keinerlei Bedrohung dar.

E-Mail Anbieter

Aber Moment mal – woran liegt es eigentlich, dass wir zwei deutsche Anbieter auf den Plätzen 1 und 2 wiederfinden und nicht etwa den Internet-Monopolisten Google mit seinem E-Mail-Dienst „Gmail“? Vor allem, wenn man bedenkt, dass für jedes Android-Smartphone – Drei—Viertel der deutschen Handynutzer haben eines – immer ein G-Mail-Konto zur Einrichtung notwendig ist.
Die Antwort ist schnell gefunden: Deutsche E-Mail-Anbieter sind einfach vertrauenswürdiger. Besonders GMX, WEB.de und T-Online, denn sie sind Mitglieder der Initiative „E-Mail Made in Germany“. Das ist ein Garant für Nutzer, dass sie ihre Mails sicher verschicken können. Alle Mitglieder haben ihren Serverstandort in Deutschland, weshalb das deutsche Datenschutzgesetz gilt und so z.B. Behörden und Dritte keinen Zugriff auf die Mails bekommen können. Außerdem benutzen die Mitglieder eine E-Mail-Verschlüsselung, dadurch ist auch die Übertragung vor dem dem Abfangen durch Kriminelle geschützt.

Mein ganz klares Statement: Eigentlich ist der Marktanteil trotz Podium sogar noch zu gering, denn es geht hier schließlich um die Sicherheit unser Daten – oder wollt ihr eure persönlichen Daten demnächst über Google finden?

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December 28, 2015

Frisst der Apfel die Kiste? – Dropbox für Apple attraktiv

Apple Dropbox

Mit iOS 8 und OS X 10.10 führt der Technologie-Riese Apple auch ein eigenes Cloud-Laufwerk ein. Es gilt deshalb als realistisch, dass Apple diesen Dienst durch die Übernahme eines „Großen“ der Branche verbessern möchte.

Dropbox wäre hierfür Spitzenkandidat, vor allem wenn man bedenkt, dass der ehemalige Apple-Geschäftsführer Steve Jobs bereits im Jahre 2009 Übernahme-Gespräche mit der Chef-Etage von Dropbox führte. Die Übernahme wäre also für 2016 im Prinzip ideal, zumal Apple das nötige Kleingeld mitbringt. Mit einem Barvermögen von über 200 Milliarden Dollar kann Apple Dropbox mal eben aus der Portokasse bezahlen, auch aus diesem Grund stellt die Investition für Apple kein großes Risiko dar.

Es wird jedoch seitens Apple nichts kommentiert und somit können wir bis jetzt nur spekulieren, ob Dropbox in Zukunft unter den Hammer kommt.
Fakt ist jedoch, dass der Cloud-Speicher durch die Übernahme nicht sicherer wird. Bereits Anfang letzten Jahres sind Vorwürfe gegen den US-Konzern laut geworden, es würden gespeicherte Daten der Kunden ausgespäht werden. Auch Apple hat die Server seines bisherigen Speicherdienstes iCloud in den USA. Sofern sich die Server dort befinden, ist im Prinzip alles gläsern und die eigene Privatsphäre faktisch nicht vorhanden.

Nichts desto trotz dürfen wir gespannt sein, was das Jahr 2016 in Sachen Cloud Computing für uns parat hält.

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